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Barzahlungsverbot für Bau-Löhne

Betrugsbekämpfungsmaßnahme
 

Ab 01. Jänner 2016 gilt das Barzahlungsverbot (Betrugsbekämpfungsmaßnahme im Rahmen der Steuerreform) im Bau- und Baunebengewerbe.

Demnach dürfen Geldzahlungen von Arbeitslohn gemäß § 25 Abs 1 Z 1 lit a EStG an zur Erbringung von Bauleistungen nach § 19 Abs 1a UStG 1994 beschäftigte AN nicht in bar geleistet oder entgegengenommen werden, wenn der AN über ein bei einem Kreditinstitut geführtes Girokonto verfügt oder einen Rechtsanspruch auf ein solches hat.

Konsequenzen bei Verstößen

Verstöße gegen das Barzahlungsverbot können als Finanzordnungswidrigkeit mit Geldstrafe bis zu 5.000 € geahndet werden, wobei diese Strafe sowohl gegen den Arbeitgeber, der die Barzahlung veranlasst, als auch gegen den Arbeitnehmer, der die Barzahlung annimmt, verhängt werden kann.  

Das Barzahlungsverbot betrifft Arbeitnehmer, die Bauleistungen iSd § 19 Abs 1a UStG erbringen (Bauleistungsbegriff für den Übergang der Umsatzsteuerschuld, der auch Anknüpfungspunkt für die Auftraggeberhaftung ist).  

Voraussetzung ist, dass

  • der Arbeitnehmer über ein Bankkonto tatsächlich verfügt
  • oder Rechtsanspruch auf ein Bankkonto hat- dies ist vor dem Hintergrund der Zahlungskonten-RL (2014/92/EU) zu sehen, die in Österreich bis 18. September 2016 umzusetzen ist und jedem Konsumenten (und damit jedem Arbeitnehmer) einen Rechtsanspruch auf ein Gehaltskonto verschafft. Das bedeutet, dass ab 01. Jänner 2016 Arbeitnehmern, die ihrem Arbeitgeber keine Kontoverbindung bekanntgegeben haben, das Entgelt noch in bar bezahlt werden kann. Mit der Umsetzung der Zahlungskonten-RL (das kann theoretisch auch schon vor dem 18. September 2016 erfolgen) endet aber auch diese Möglichkeit.

 

Gibt der Arbeitnehmer dem Arbeitgeber kein Konto bekannt, ist – nach der Umsetzung der Zahlungskonten-RL (wie gesagt voraussichtlich 18.09.2016) – dem Arbeitgeber zu empfehlen, das Entgelt bis zur Bekanntgabe einer Bankverbindung einzubehalten. Aufgrund des Barzahlungsverbots gerät der Arbeitgeber in diesem Fall weder in Verzug ( daher keine Verzugszinsen) noch handelt es sich um Lohn- und Sozialdumping.

Welche Zahlungen sind vom Barzahlungsverbot umfasst?

Soweit das Arbeitsverhältnis vom Barzahlungsverbot umfasst ist, sind bare Entgeltzahlungen verboten. Der Auslagenersatz kann daher weiterhin in bar bezahlt werden (zB angefallene Nächtigungskosten, Ersatz von Kosten eines Materialeinkaufs).
Das Barzahlungsverbot umfasst alle Entgeltbestandteil, also auch solche, die über das kollektivvertragliche Mindestniveau hinaus bezahlt werden. Das gilt auch für Vorschüsse!

Vorschüsse sind demnach zwar weiterhin zulässig, aber nicht in bar, sondern nur in Form einer Banküberweisung.

 

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Überblick zu den steuerlichen „Förderungen“ für die Fahrten Wohnung/Arbeitsstätte

 

Rz 248a LStR 2002 –

es folgt der Originaltext aus dem Erlass

 

Für die steuerliche Berücksichtigung der Fahrten von der Wohnung zur

Arbeitsstätte kommen folgende Möglichkeiten in Betracht:

 

 

 

 

Freibetrag/Absetz-betrag/Gutschrift

Anspruchsvoraussetzungen

  Rz in den
  LStR 2002

Verkehrsabsetzbetrag

 

Absetzbetrag

Einkünfte aus bestehendem
Dienstverhältnis

   807

 

Pendlerpauschale

Freibetrag

Entfernung Wohnung - Arbeitsstätte zumindest 2 km bzw. 20 km und mind. vier Fahrten zur Arbeitsstätte im Kalendermonat

   249ff

 

Pendlereuro

Absetzbetrag

Anspruch auf das Pendlerpauschale

   808a ff

Pendlerausgleichsbetrag

 

Gutschrift/Absetzbetrag

Anspruch auf das Pendlerpauschale und Einkommen-Steuer von 1 und 290 Euro

   812b

 

Pendlerzuschlag

Gutschrift

Anspruch auf das Pendler-pauschale und Einkommensteuer von 0

   812a

 

 

 

 

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U-Bahn-Steuer Anhebung ab 01. Juni 2012

Jeder Dienstgeber, hat für jeden in Wien beschäftigten Dienstnehmer eine U-Bahn-Steuer zu bezahlen. Diese Steuer betrug pro Dienstnehmer und pro angefangene Arbeitswoche € 0,72. Mit 1. Juni 2012 wird dieser Betrag auf € 2,- erhöht.

Leistungen

  • Firmen-Neugründung
    Verrechnungswesen
    Steuerplanung
    Gewerberecht
    Kostenrechnung, uvm

Bürozeiten

  • Montag bis Donnerstag
    von 7.00 Uhr bis 16.00 Uhr

    Freitag
    von 7.00 Uhr bis 12.00 Uhr

Kontakt

  • A-8786 Rottenmann
    Hauptstraße 41
    Tel. +43 3614 2293
    Fax. +43 3614 2293 – 6

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